Der Junigarten. Immer überraschend neu.

dieartigeGARTEN - Junigarten 2018 | Kiesbeet mit Gartenfenchel, Lavendel, Fingerhut, Katzenminze + Ziersalbei

        OHJE, der Fenchelwald macht seinem Name alle Ehre. Auf dem Etikett stand bis zu 1,60 m hoch kann der Gartenfenchel werden. Tja, davon weiß meiner wohl nix, denn bereits jetzt schafft er fast zwei Meter und ist noch nicht einmal ausgewachsen. Hier im südlichen Kiesbeet überragt er locker das Chinaschilf nebenan, nimmt allen anderen Pflanzen glatt die Luft zum Atmen und beamt einen sofort in mediterrane Gefilde.. Naja schauen wir mal, wie das weitergeht.

dieartigeGARTEN - Sommergarten mit Schatten von Platanen, Buchs, Ballhortensien, Gräsern
Die Südterrasse im Juni..

der SüdGarten // Modern, mit klaren Linien.

Genau so habe ich mir das einst vorgestellt. Die Platanen haben mittlerweile eine stattliche Größ in Höhe und Durchmesser erreicht und beschatten nicht nur den Rasen im Süden, sondern auch fast die Hälfte der Südterrasse. Außerdem werden sie nun endlich ihrer angedachten Funktion als "Hochhecke" gerecht. Sie verweigern Einblicke ins Obergeschoß, aber auch auf unsere Terrasse und in die anschließende Küche. Intimität "Hallo". Und wirklich nicht zu toppen ist die frische Kühle unter den Bäumen, besonders in heißen trockenen Sommern, wie diesem.

 

Damit die mittelhohe Thujahecke des Nachbarn nicht gar so düster daherkommt, "beleuchten" die weißen Blütenbälle der Anabell-Hortensie den Garten. Noch etwas Provence-Lavendel und Gräser dazwischen - perfekt fürs Sommerfeeling.

garteneinblicke // Kiesbeet & Co.

dieartigeGARTEN - Junigarten mit Lavendel, Katztenminze, Malven, Fingerhut, Fenchel + Gräsern

An der Ecke um den Fenchelwald habe ich eins, zwei prachtvolle Exemplare entfernt, ähm umgesiedelt, und zwei neue Begleiter gesetzt. Zum Einen zwei Vertreter des rostfarbenen Fingerhutes - der sich hoffentlich aussamen wird - und zum anderen eine Agastache bzw. Garten-Duftnessel in blau.

Mal scheuen, wie dich sich dem Platzraub des Fenchels verwehren können. Ansonsten wird einfach weiter ausgelichtet. Zack.

Steppengarten, "rotes" Beet & Wegesrand.

Wie kann ein und das selbe Beet nur immer wieder so anders ausschauen. Im Steppengarten hat sich über den Winter so einiges "getan". Gräser sind ausgefallen - besonders das Federgras - der Wollziest macht sich rar, die Schwertlilien ebenfalls. Dafür spießt das Karmelhaargras und der Kandelaber-Ehrenpreis. Tja, so ist das wohl.

 

Am ungemachten Weg zum Haus strahlen auf jden Fall Lavendel, Frauenmantel, Lichtnelken und Gräser um die Wette. Auch schön.

(Mitte rechts) Hier entsteht gerade mal wieder etwas Neues neben dem Steppenbeet. Ein Kiesbeet mit einem Teil Sedumgewächsen und im anderen Teil Lavendel, Salbei, Mittelmeerwolfsmilch und Gräsern. Bin gespannt.

(oben) Im "Roten Beet" herrscht nur noch das Gesetz des Stärkeren, in dem Fall triumphiert die Zypressenwolfsmilch. Witwenblume, Leimkraut und Dost verziehen sich dahin, wo mehr Raum bleibt.. Hier muß ich wohl mal wieder einschreiten, ansonsten zieht der Steppensalbei auch noch um.

Auch hier habe ich den rostfarbenen Fingerhut untergbracht und zwischen den jungen Lavendel etwas Ziertabak deponiert, der leider nur einjährig unterwegs ist, aber als wunderbarer Farbklecks fungiert.

 

Außerdem habe ich mir drei große - leicht getönte - Weinballons zugelegt und sie als Dekobjekt in meinen Beeten drapiert. Das hat was Cooles - durch die farbigen Glasoberflächen - und etwas Skulpturales. Ich mag's.

 

Ich muß dann mal raus, schnippeln, buddeln, schneiden und zupfen..

dieartigeGARTEN - Garteneinblick mit Kiesbeeten

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